Teil 2 – Der Algorithmus ist nicht Dein Chef

Früher brauchte man nur gute Arbeit.

Heute braucht man offenbar zusätzlich:

  • eine Kamera,
  • einen Videoschnitt,
  • perfekte Beleuchtung,
  • die richtige Musik,
  • Untertitel,
  • einen viralen Einstieg in den ersten drei Sekunden,
  • und natürlich den Segen eines Algorithmus.

Denn der entscheidet heute darüber, ob Dein Beitrag 30 Menschen oder 30.000 Menschen erreicht.

Und genau das finde ich verrückt.

Nicht Du entscheidest, ob Deine Inhalte gut sind.

Nicht Deine Kunden.

Nicht Deine Freunde.

Irgendein Computerprogramm entscheidet, ob Deine Arbeit überhaupt sichtbar wird.

Ich spiele dieses Spiel nicht.

Versteh mich nicht falsch.

Social Media ist ein großartiges Werkzeug.

Aber es sollte niemals Dein Geschäftsmodell sein.

Wenn Dein Einkommen davon abhängt, dass irgendeine Plattform Deinen Beitrag heute mag und morgen nicht mehr, dann baust Du Dein Haus auf fremdem Grund.

Heute 10.000 Aufrufe.

Morgen 120.

Nicht weil Du schlechter geworden bist.

Sondern weil jemand den Algorithmus geändert hat.

Reichweite ist geliehen.

Viele Creator glauben, sie hätten hunderttausende Follower.

In Wahrheit gehören diese Menschen nicht ihnen.

Sie gehören TikTok.

Sie gehören Instagram.

Sie gehören Facebook.

Du darfst sie erreichen – solange die Plattform es erlaubt.

Ändern sich die Spielregeln, beginnt alles wieder bei Null.

Deshalb gefällt mir der Gedanke hinter Web3.

Web3 dreht die Perspektive um.

Nicht die Plattform steht im Mittelpunkt.

Der Mensch steht im Mittelpunkt.

Beziehungen.

Eigentum.

Digitale Identität.

Direkte Kommunikation.

Das bedeutet nicht, dass Facebook oder TikTok verschwinden werden.

Aber es bedeutet, dass Du Dir zusätzlich etwas aufbauen kannst, das Dir niemand einfach wegnehmen kann.

Genau darum gibt es WEB3 EMPOWER.

Wir wollen Menschen nicht zu Influencern machen.

Wir wollen Menschen unabhängig machen.

Unabhängig von Algorithmen.

Unabhängig von Plattformen.

Unabhängig von kurzfristigen Trends.

Denn Vertrauen entsteht nicht durch einen viralen Clip.

Vertrauen entsteht zwischen Menschen.

Und genau daraus entstehen Netzwerke.

Empfehlungen.

Partnerschaften.

Freundschaften.

Und manchmal sogar ein völlig neues Leben.

Mein persönliches Fazit

Ich werde wahrscheinlich nie der Typ sein, der Millionen Klicks mit einem 15-Sekunden-Video erzielt.

Und das ist völlig in Ordnung.

Ich baue lieber etwas auf, das auch noch in fünf oder zehn Jahren Bestand hat.

Vielleicht dauert das länger.

Vielleicht ist es weniger spektakulär.

Aber ich bin überzeugt:

Ein Netzwerk aus echten Menschen ist mehr wert als eine Million geliehene Follower.


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